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NZZ-KMU-Barometer 2026: Schweizer KMU operativ stark, strategisch unter Druck
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Zürich - Die wirtschaftliche Stimmung unter den Schweizer KMU hat sich weiter verschlechtert. Das
zeigt das aktuelle NZZ-KMU-Barometer 2026, das von der Kalaidos Fachhochschule gemeinsam mit
der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und dem Swiss Economic Forum (SEF) durchgeführt wurde.
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NZZ-KMU-Barometer 2026: Schweizer KMU operativ stark, strategisch unter Druck
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Zürich - Die wirtschaftliche Stimmung unter den Schweizer KMU hat sich weiter verschlechtert. Das
zeigt das aktuelle NZZ-KMU-Barometer 2026, das von der Kalaidos Fachhochschule gemeinsam mit
der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und dem Swiss Economic Forum (SEF) durchgeführt wurde.
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Die Studie untersucht die wirtschaftliche Stimmung, die Herausforderungen und die Zukunftsperspektiven der Schweizer KMU. Herausgegeben wird das NZZ-KMU-Barometer von der
Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), der
Kalaidos Fachhochschule Schweiz und dem
Swiss Economic Forum (SEF).
Der Gesamtindex des NZZ-KMU-Barometers fällt auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung im
Jahr 2021. Die Ergebnisse zeichnen jedoch kein einseitig negatives Bild. Während geopolitische
Unsicherheiten, internationale Handelskonflikte und zunehmende Regulierungen die Erwartungen
vieler Unternehmen belasten, zeigen sich die Schweizer KMU im operativen Alltag weiterhin
bemerkenswert widerstandsfähig.
Internationale Unsicherheiten belasten die Wirtschaft
Besonders kritisch beurteilen die befragten Unternehmen die aktuellen internationalen
Entwicklungen. Geopolitische Spannungen sowie die wirtschaftspolitischen Veränderungen in den
USA gehören zu den grössten Sorgen der Schweizer Wirtschaft.
Auch die Währungssituation, die Zuverlässigkeit der Lieferketten und die zunehmende
Regulierungsdichte werden von vielen Unternehmen negativ eingeschätzt. Beim Wirtschaften mit
dem Ausland erwarten die befragten KMU weitere Verschlechterungen. Vor allem exportorientierte
Unternehmen sehen sich mit einem anspruchsvollen Umfeld konfrontiert.
Gleichzeitig zeigt die Studie, dass die Erwartungen vieler Unternehmen in den vergangenen Jahren
teilweise zu optimistisch waren. Die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung verlief häufig weniger
positiv als ursprünglich angenommen.
KI wird zum wichtigsten Zukunftsthema
Trotz der eingetrübten Stimmung gibt es auch positive Signale. Besonders auffällig ist die
zunehmende Bedeutung von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.
49 Prozent der befragten Unternehmen nennen künstliche Intelligenz als eines der wichtigsten
Themen der kommenden drei Jahre. Damit hat sich die Bedeutung von KI gegenüber dem Vorjahr
nahezu verdoppelt.
Auch die Einbindung moderner Technologien wird deutlich positiver beurteilt als viele andere
wirtschaftliche Faktoren. Knapp 80 Prozent der Befragten geben an, dass sich die Einbindung
moderner Technologien in ihrem Unternehmen verbessert hat. Digitalisierung und technologische
Innovation werden von vielen Unternehmen als wichtige Grundlage für die zukünftige
Wettbewerbsfähigkeit betrachtet.
Auffällig ist, dass künstliche Intelligenz deutlich häufiger genannt wird als klassische Herausforderungen wie Fachkräftemangel oder Nachhaltigkeit. Viele Unternehmen betrachten KI nicht mehr als Zukunftstechnologie,
sondern als konkretes Instrument zur Steigerung von Produktivität, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Technologie wird dabei gleichzeitig als Chance und Herausforderung wahrgenommen. Für einen Teil
der Unternehmen gehört der technologische Wandel auch zu den grössten strategischen Risiken der
kommenden Jahre.
Fachkräftemangel verliert etwas an Bedeutung
Eine interessante Entwicklung zeigt sich beim Thema Personal. Erstmals seit Beginn der Erhebung
wird die Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften weniger pessimistisch eingeschätzt als in den
Vorjahren.
Der Fachkräftemangel bleibt zwar weiterhin ein wichtiges Thema für viele Unternehmen. Im Vergleich
zu den vergangenen Jahren scheint sich die Situation jedoch leicht entspannt zu haben.
Gleichzeitig könnte der zunehmende Einsatz von digitalen Werkzeugen und künstlicher Intelligenz
dazu beitragen, bestehende Personalengpässe teilweise abzufedern.
Operativ stark, strategisch weniger anpassungsfähig
Einen besonderen Schwerpunkt legte das NZZ-KMU-Barometer 2026 auf die Krisenfestigkeit der
Unternehmen.
55 Prozent der befragten Unternehmen betrachten sich selbst als eher oder sehr resilient. Im
operativen Alltag zeigt sich tatsächlich ein robustes Bild: Viele Unternehmen bleiben auch unter
Druck
handlungsfähig, treffen pragmatische Entscheidungen und suchen bereichsübergreifend nach
Lösungen.
Weniger positiv fällt die Beurteilung der strategischen Anpassungsfähigkeit aus. Nur 27 Prozent der
Unternehmen trauen sich zu, das eigene Geschäftsmodell innerhalb von sechs Monaten grundlegend
anzupassen.
Auch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Lieferanten bleibt für zahlreiche Unternehmen ein
Risiko. Die Studie zeigt damit, dass viele Schweizer KMU zwar Krisen gut bewältigen können, bei
tiefgreifenden strategischen Veränderungen jedoch vor Herausforderungen stehen.
Verlässliche Informationen werden zum Wettbewerbsfaktor
In einem Umfeld zunehmender Unsicherheit gewinnen aktuelle Unternehmensinformationen an
Bedeutung. Unternehmen beobachten Geschäftspartner genauer, analysieren Märkte intensiver und
suchen nach neuen Chancen. Firmeninformationen, Handelsregisterdaten,
Unternehmensnachrichten und Monitoring-Lösungen helfen dabei, Entwicklungen frühzeitig zu
erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
In der Schweiz greifen Unternehmen dabei zunehmend auf digitale Informationsplattformen zurück.
Dazu gehören Firmenverzeichnisse, Handelsregisterdaten, Unternehmensnachrichten und
Monitoring-Lösungen, die aktuelle Informationen über Märkte, Unternehmen und wirtschaftliche
Entwicklungen bereitstellen.
Zu den Schweizer Informationsplattformen für Unternehmen gehört auch HELP.CH. Das Netzwerk stellt strukturierte Informationen zu Unternehmen, Handelsregistereinträgen, Unternehmensnachrichten und Monitoring-
Lösungen bereit.
Die Digitalisierung verändert deshalb nicht nur Produkte und Prozesse, sondern auch die Art und
Weise, wie Unternehmen Informationen beschaffen, analysieren und nutzen.
Was bedeutet das für Schweizer KMU?
Das NZZ-KMU-Barometer 2026 zeigt eine Schweizer KMU-Landschaft, die von Unsicherheit geprägt
ist. Geopolitische Spannungen, internationale Handelskonflikte, Regulierungen und wirtschaftliche
Risiken belasten die Erwartungen vieler Unternehmen.
Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass Schweizer KMU weiterhin über eine hohe operative
Widerstandskraft verfügen. Besonders die Bereitschaft, neue Technologien einzusetzen, aus Krisen
zu lernen und pragmatische Lösungen zu finden, gehört zu den Stärken vieler Unternehmen.
Die eigentliche Herausforderung der kommenden Jahre liegt jedoch weniger in der Krisenbewältigung
als in der Fähigkeit, Geschäftsmodelle rechtzeitig an neue wirtschaftliche, technologische und
geopolitische Rahmenbedingungen anzupassen. Unternehmen, die Veränderungen früh erkennen
und flexibel darauf reagieren können, dürften die besten Voraussetzungen haben, um auch in einem
anspruchsvollen Umfeld erfolgreich zu bleiben.
Weiterführende Informationen für Schweizer Unternehmen
Auf HELP.CH finden Unternehmen aktuelle Firmeninformationen, Handelsregisterdaten, Unternehmensnachrichten sowie Lösungen für die Beobachtung von Unternehmen und Märkten.
Firmenverzeichnis Schweiz:
www.help.ch/firma
Handelsregister-Meldungen und Wirtschaftsinformationen:
www.wirtschaftsregister.ch
Firmenmonitoring und Unternehmensbeobachtung:
www.firmenmonitor.ch
Quelle:
Ergebnisbericht NZZ-KMU-Barometer 2026 der Kalaidos Fachhochschule Schweiz, der Neuen
Zürcher Zeitung (NZZ) und des Swiss Economic Forum (SEF). Grundlage der Studie ist eine
Befragung von 495 Führungskräften und Unternehmensvertretern in der Schweiz.
Im Internet recherchierbar unter:
- www.swiss-press.com
- www.pressemappe.ch
- www.help.ch
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