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 Qualität in der Gesundheitsversorgung - konstanter Einsatz ist notwendig (24.06.2024)
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Qualität in der Gesundheitsversorgung - konstanter Einsatz ist notwendig

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Bundesamt für Gesundheit BAG

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Bern - Die Eidgenössische Qualitätskommission (EQK) hat eine ganze Palette von Massnahmen zur Qualität im Gesundheitswesen initiiert. Sie hat heute den Jahresbericht 2023 und eine Auswahl aktueller Vorhaben und Prioritäten vorgestellt. Kranke Menschen sollen eine sichere Behandlung und Betreuung von hoher Qualität erhalten. Sie haben das Recht, mit Respekt behandelt, ernst genommen und in allen Belangen einbezogen zu werden.

 
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Qualität in der Gesundheitsversorgung - konstanter Einsatz ist notwendig

Bern - Die Eidgenössische Qualitätskommission (EQK) hat eine ganze Palette von Massnahmen zur Qualität im Gesundheitswesen initiiert. Sie hat heute den Jahresbericht 2023 und eine Auswahl aktueller Vorhaben und Prioritäten vorgestellt. Kranke Menschen sollen eine sichere Behandlung und Betreuung von hoher Qualität erhalten. Sie haben das Recht, mit Respekt behandelt, ernst genommen und in allen Belangen einbezogen zu werden.



Mit Beginn des Jahres 2024 hat eine neue Amtsperiode der ausserparlamentarischen Kommissionen 
gestartet. Die Eidgenössische Qualitätskommission (EQK) unter dem neuen Präsidenten, Michael 
Jordi, wurde ausserordentlich schnell operativ tätig. In den ersten drei Sitzungen des aktuellen Jahres 
hat sie unter anderem sieben neue Qualitätsentwicklungsprogramme und -projekte vergeben, fünf 
neue Ausschreibungen gestartet und insgesamt 20 Finanzhilfegesuche beurteilt.

Wozu und wie führt die Kommission Qualitätsentwicklungsprogramme durch?
Zuviel oder falsch verabreichte Medikamente, Ereignisse bei einer Behandlung, die Schaden 
zufügen: Wie kann man sie vermeiden? Dies sind Herausforderungen, die die Kommission anpackt. 
Um einen Blindflug zu vermeiden, werden bei jedem Qualitätsentwicklungsprogramm Zyklen 
durchlaufen mit einer ersten Messung, dem Entwickeln von Qualitätsmassnahmen, dem Einführen 
dieser Massnahmen und einer erneuten Messung des Erfolgs.

So führt zum Beispiel das Qualitätsentwicklungsprogramm, das die EQK seit 2022 in Alters- und 
Pflegeheimen finanziert, zuerst einen neuen Indikator zur Medikation in allen Heimen der Schweiz 
ein, der für eine Messung der Qualität zu Beginn und am Ende eines Zyklus verwendet werden kann. 
Ein zweites Projekt, das durch die EQK finanziell unterstützt wird, geht in Pflegeheimen in 
bestimmten Kantonen der französischen Schweiz bereits gezielt die Übermedikation an. Das Projekt 
testet, mit welchen Massnahmen eine Reduktion erfolgreich erreicht werden kann. Diese Ergebnisse 
können anschliessend in die anderen Teile der Schweiz übernommen werden.

Welche Qualitätsentwicklungsprogramme unterstützt die EQK?
Neben dem Programm in Alters- und Pflegeheimen hat die EQK 2023 ein Programm zur Reduktion 
von lebensbedrohlichen Infektionen (Sepsis) mit einer Laufzeit von fünf Jahren mandatiert. Seit 
Beginn des Jahres läuft ein neues Programm zur Verbesserung der Sicherheit bei chirurgischen 
Interventionen. Aktuell hat die EQK zudem die ambulante Pflege (Spitex) im Fokus. Das Programm 
soll gegen Ende des Jahres starten.

Schliesslich hat die EQK Ende April dieses Jahres einen Expertenworkshop zur Priorisierung von 
künftigen Programmthemen durchgeführt. Dabei standen Medikationssicherheit, psychiatrische und 
psychotherapeutische Behandlung, Diagnosesicherheit und interprofessionelle Zusammenarbeit bzw. 
Übergänge im Behandlungspfad zur Diskussion. Auch das Thema behandlungsspezifische 
Guidelines ist auf dem Monitor. Aktuell führt die Kommission eine Auswertung des Workshops durch. 
Sie beabsichtigt, im nächsten Jahr ein weiteres Programm zu starten.

Wie werden die Bedürfnisse von Betroffenen und der Bevölkerung aufgenommen?
Seit ihrer Einführung im Jahr 2021 hat sich die EQK zum Ziel gesetzt, alle Qualitätsmassnahmen 
unter Mitwirkung der Betroffenen durchzuführen. Zudem hat sie bisher mehrere Projekte speziell zu 
diesem Thema initiiert.

Das erste Projekt hat zum Ziel, eine öffentlich zugängliche Plattform für Schulung, Coaching und 
Vernetzung von Betroffenen, Angehörigen und der Bevölkerung sowie Fachpersonen in der Schweiz 
aufzubauen und zu betreiben. Mit diesem Auftrag soll die Patientenperspektive grundlegend gestärkt 
werden. Das Mandat wurde von einem Konsortium bestehend aus der SPO Patientenorganisation, 
der Stiftung Patientensicherheit Schweiz, der Patientenstelle Zürich und weiteren Partnern 
übernommen.

Das zweite Projekt ermittelt bei Patientenorganisationen, welchen Handlungsbedarf diese bei der 
Förderung der Qualität sehen. Die Ergebnisse dieser Studie, die im ersten Quartal 2025 vorliegen, 
werden die Kommission bei der Wahl zukünftiger Schwerpunkte unterstützen. Zu einem weiteren 
Projekt läuft momentan die öffentliche Vergabe. Es soll aufzeigen, wie die Betroffenen auch auf der 
Ebene der Direktionen von Spitälern und anderen Institutionen und Organisationen Einsitz nehmen 
können. In bestimmten Ländern ist dies möglich, der Weg dazu ist in der Schweiz noch zu begehen. 
Die EQK will mit dem Mandat aufzeigen, wie dies möglich ist.

Die strukturierte Befragung der Patientinnen und Patienten zu ihren Behandlungsergebnissen ist ein 
wesentlicher Pfeiler der Qualitätsmessungen. Die Kommission hat ein erstes Pilotprojekt in 
verschiedenen Settings in Auftrag gegeben und wendet sich jetzt der Aufgabe zu, wie diese Art von 
Patientenbefragungen in der Schweiz harmonisieren werden kann. Das Ziel ist ein echter und fairer 
Qualitätsvergleich der unterschiedlichen Leistungserbringer, der für die Bevölkerung transparent 
gemacht wird.    

Wie unterstützt die Qualitätskommission Initiativen aus der Praxis?
Zweimal pro Jahr können Interessierte Anträge für Finanzhilfen bei der Kommission eingeben. Die 
Unterstützung von Qualitätsprojekten beträgt maximal 50% der Kosten. In den ersten 3 Jahren hat 
die EQK 8,5 Millionen Franken für insgesamt 24 Projekte gesprochen. Schwerpunkte sind Projekte 
zur Verbesserung der Medikation oder zur Verbesserung von Qualitätsmessungen (Indikatoren und 
Register). Die Mittel aus dem ersten Verpflichtungskredit des Parlaments für Finanzhilfen (2021-2024) 
sind praktisch ausgeschöpft. Vorgesehen ist ein neuer Kredit für die Jahre 2025-2028.

Die Eidgenössische Qualitätskommission EQK ist eine ausserparlamentarische Expertenkommission 
mit 15 Mitgliedern aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Sie wurde 2021 im 
Rahmen einer Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) eingesetzt. Ihre 
Aufgabe ist die Unterstützung des Bundesrats bei der Qualitätsentwicklung in der medizinischen 
Leistungserbringung.

Alle Programme, Projekte und Finanzhilfeunterstützungen und weitere Informationen finden sich 
unter: www.bag.admin.ch/eqk

Medienkontakt:
Monika Diebold
Eidgenössische Qualitätskommission
Leiterin Sekretariat
Tel. +41 58 465 16 54
monika.diebold@bag.admin.ch

Im Internet recherchierbar unter:
- www.swiss-press.com
- www.pressemappe.ch
- www.help.ch


Ueber Bundesamt für Gesundheit BAG:
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) trägt massgeblich dazu bei, der Bevölkerung 
ein Leben bei guter Gesundheit zu ermöglichen. Es misst sein Handeln an den 
Auswirkungen auf die Gesundheit.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beschäftigt sich mit so unterschiedlichen 
Dingen, wie den Prüfungsanforderungen für Studierende der Zahnmedizin, der 
Sicherheit von Röntgengeräten, der Erfassung der Häufigkeit von 
Infektionskrankheiten oder der Förderung von Spritzenaustauschprogrammen bei 
Drogenabhängigen. Bei so vielfältigen Aufgaben stellt sich die Frage, welches 
denn die übergeordnete Philosophie, welches der gemeinsame Nenner hinter all 
diesen Aktivitäten ist.

Das Leitbild des BAG soll darauf eine Antwort geben. Es beschreibt die 
grundsätzlichen Unternehmensprinzipien, die die Handlungsweise der 
Mitarbeitenden des BAG leiten und signalisiert, dass sich selbst ein Amt der 
Bundesverwaltung am modernen und erfolgreichen Unternehmensprinzip 
des «Management durch Zielsetzung» orientieren kann.

Das Leitbild trägt aber auch der wichtigen Wandlung und Entwicklung des 
Gesundeitsbegriffes in den letzten zwei Jahrzehnten Rechnung. Es setzt die von 
der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geförderte Auffassung um, Gesundheit nicht 
mehr einzig als Fehlen von Krankheit zu verstehen, sondern vielmehr als ein 
Wohlbefinden in körperlicher, psychischer und sozialer Hinsicht.

L?Office fédéral de la santé publique (OFSP) contribue de manière déterminante 
à assurer à la population un niveau de santé élevé.

L?Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP) fornisce un importante 
contributo affinché la popolazione possa condurre una vita in buona salute.

The Swiss Federal Office of Public Health makes an essential contribution to 
facilitate to the population a life in good health.

Pressekontakt:
Bundesamt für Gesundheit BAG


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