Vos économies de primes en 2025
Comparez et trouvez immédiatement la meilleure assurance santé pour 2025.
News-Ticker: Krankenversicherung.ch
Lien pour portrait d'entreprise -  Lien à MédiaRoom -  Imprimer page
 
 Bevölkerung der Schweiz ist mehrheitlich zufrieden mit der Gesundheitsversorgung (05.12.2023)
Titel
Bevölkerung der Schweiz ist mehrheitlich zufrieden mit der Gesundheitsversorgung

Autor/Erfasser/Quelle
Bundesamt für Gesundheit BAG

Firmenportrait
Firmen-Portrait von Bundesamt für Gesundheit BAG
Bundesamt für Gesundheit BAG


System powered by
HELP.ch

Headline

Die Mehrheit der Menschen in der Schweiz ab 18 Jahren ist mit der Qualität der Gesundheitsversorgung zufrieden. Dies geht aus der diesjährigen Umfrage 2023 hervor, die unter der Schirmherrschaft der Stiftung Commonwealth Fund in zehn Ländern durchgeführt wurde. Die Umfrage zeigt auch, dass die grosse Mehrheit die eigene Gesundheit als gut einschätzt. Gleichzeit leidet fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten an mindestens einer chronischen Erkrankung. 60 Prozent der Befragten erlebt es als schwierig, am Abend oder Wochenende eine medizinische Behandlung zu erhalten. Jede vierte Person suchte in den letzten zwei Jahren eine Notfallstation auf.

 
- - - - - - - - - - START HELP.CH - PRESSEMITTEILUNG - - - - - - - - - -

Bevölkerung der Schweiz ist mehrheitlich zufrieden mit der Gesundheitsversorgung

Die Mehrheit der Menschen in der Schweiz ab 18 Jahren ist mit der Qualität der Gesundheitsversorgung zufrieden. Dies geht aus der diesjährigen Umfrage 2023 hervor, die unter der Schirmherrschaft der Stiftung Commonwealth Fund in zehn Ländern durchgeführt wurde. Die Umfrage zeigt auch, dass die grosse Mehrheit die eigene Gesundheit als gut einschätzt. Gleichzeit leidet fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten an mindestens einer chronischen Erkrankung. 60 Prozent der Befragten erlebt es als schwierig, am Abend oder Wochenende eine medizinische Behandlung zu erhalten. Jede vierte Person suchte in den letzten zwei Jahren eine Notfallstation auf.



Die Stiftung Commonwealth Fund befragt alle drei Jahre die Wohnbevölkerung in mehreren Ländern 
zu 
deren Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem, darunter auch in der Schweiz. Von den 2292 
befragten 
Personen über 18 Jahren beurteilen knapp zwei Drittel die Qualität der medizinischen Versorgung in 
der 
Schweiz als «hervorragend» oder «sehr gut» (63 Prozent). Das ist ein etwas tieferer Anteil als bei 
den 
letzten Befragungen 2020 (74 Prozent) und 2016 (66 Prozent). In der Deutschschweiz (64 Prozent) 
und 
in der Westschweiz (61 Prozent) wird die Gesundheitsversorgung besser bewertet als in der 
italienischen Schweiz (52 Prozent).

Hausarztpraxis ist erste Anlaufstelle
Neun von zehn Personen in der Schweiz wenden sich bei einem gesundheitlichen Problem zuerst an 
die 
Hausärztin, den Hausarzt oder an ein Gesundheitszentrum. 89 Prozent bewerten die medizinische 
Behandlung in den Hausarztpraxen generell als «ausgezeichnet» oder «sehr gut».

In einzelnen konkreten Punkten sind die Rückmeldungen indes kritischer als in den früheren 
Befragungen. Tiefer bewertet werden die Kriterien, ob die Hausärztin bzw. der Hausarzt die 
medizinische 
Vorgeschichte der Patientinnen und Patienten kenne (2023: 71 Prozent; 2020: 82 Prozent und 2010: 
89 
Prozent), ob sie oder er genügend Zeit für die Patientinnen und Patienten aufbringt (2023: 76 Prozent 
2020: 86 Prozent, 2010: 90 Prozent), sie in Entscheidungen über die Behandlung einbezieht (2023: 
73 
Prozent. 2020: 83 Prozent, 2010: 85 Prozent) oder Dinge auf einfach verständliche Weise erklärt 
(2023: 
83 Prozent, 2020: 92 Prozent, 2010: 94 Prozent).

Sprachregionale Unterschiede beim Besuch der Notfallstation
Für die Bevölkerung ist es seit der letzten Befragung im Jahr 2020 schwieriger geworden, ausserhalb 
der üblichen Öffnungszeiten eine medizinische Behandlung zu erhalten.
60 Prozent der Befragten geben an, dass es «sehr schwierig» oder «eher schwierig» sei, abends, am 
Wochenende oder an Feiertagen eine medizinische Versorgung zu erhalten, ohne dabei eine 
Notfallstation oder eine Notfallpraxis zu besuchen (2020: 49 Prozent).

25 Prozent der Befragten hat in den letzten zwei Jahren die Notfallstation eines Spitals aufgesucht 
(2020: 29 Prozent, 2016: 31 Prozent, 2010: 22 Prozent). Das ist im internationalen Vergleich der 
drittniedrigste Anteil. Über ein Drittel der Notfallbesucherinnen und -besucher geben an, dass ihre 
Beschwerden auch von der Hausärztin oder dem Hausarzt hätten behandelt werden können, wenn 
diese 
verfügbar gewesen wären. Die Nutzung der Notfallstation variiert nach Sprachregion: In der 
französischen Schweiz (31 Prozent) wird sie häufiger genutzt als in der Deutschschweiz (23 Prozent).

Die Mehrheit schätzt die eigene Gesundheit als gut ein
Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung (85 Prozent) schätzt die eigene Gesundheit als 
«gut», 
«sehr gut» oder sogar oder «ausgezeichnet» ein.  Das sind weniger als in den Vorjahren (2020: 91 
Prozent, 2016: 89 Prozent, 2010: 90 Prozent). Damit belegt die Schweiz bei der Bewertung der selbst 
wahrgenommenen Gesundheit im internationalen Vergleich nicht mehr den ersten, sondern den 
zweiten 
Platz hinter Neuseeland (87 Prozent) und vor den USA (85 Prozent).

Chronische Krankheiten sind weit verbreitet
Knapp die Hälfte der Bevölkerung in der Schweiz (48 Prozent) leidet an mindestens einer 
chronischen 
Erkrankung, wobei der Anteil der über 65-Jährigen (73 Prozent) hier deutlich höher ist. 
Bluthochdruck, 
psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angstzustände und Asthma oder chronische 
Lungenkrankheiten sind die drei häufigsten chronischen Erkrankungen. Im internationalen Vergleich 
weist die Schweiz mit knapp 48 Prozent den zweitniedrigsten Anteil nach Frankreich (48 Prozent) und 
vor den Niederlanden (49 Prozent) auf. In den USA haben knapp zwei Drittel (66 Prozent) und in 
Australien sogar mehr als zwei Drittel (69 Prozent) mindestens eine chronische Erkrankung.  Seit 
2010 
hat dieser Anteil in der Schweiz zugenommen (2020: 47 Prozent, 2016: 40 Prozent, 2010: 41 
Prozent) ? 
eine Entwicklung, die auch in Australien, den USA, Kanada, Grossbritannien und Deutschland zu 
beobachten ist.

Die Befragung zeigt auch, dass im Jahr 2023 jede zehnte Person in der Schweiz wegen eines 
psychischen Problems in Behandlung (12 Prozent) war. Der Anteil ist in der französischen Schweiz 
(17 
Prozent) höher als in der Deutschschweiz (10 Prozent).

Betreuende Angehörige    
Ein Fünftel der Bevölkerung leistet für Angehörige Hilfe im Alltag oder bei der Pflege (21 Prozent). 
Über 
die Hälfte von ihnen tut dies mindestens einmal in der Woche. In der Deutschschweiz (22 Prozent) 
und 
in der französischen Schweiz (19 Prozent) sind es etwas mehr Personen als in der italienischen 
Schweiz 
(13 Prozent). Die Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren unterstützt ihre Angehörigen anteilmässig 
am 
stärksten (28 Prozent).
Die geleistete Hilfe wird von über einem Drittel als belastend eingestuft. Nur rund fünf Prozent der 
Befragten erhalten als betreuende Angehörige eine finanzielle Unterstützung.

Verzicht auf medizinische Leistungen
Fast ein Viertel der Bevölkerung gibt an, im letzten Jahr aufgrund der Kosten auf eine medizinische 
Leistung verzichtet zu haben, am häufigsten auf einen Arztbesuch, aber auch auf einen ärztlich 
empfohlenen Test, eine Folgeuntersuchung oder auf ein Medikament. Der Anteil liegt insgesamt mit 
24 
Prozent etwa gleich hoch wie bei der letzten Befragung 2020 (23 Prozent).
Jüngere Menschen und Personen mit tieferem Einkommen verzichten eher als ältere Menschen und 
Personen mit höheren Einkommen. Die Befragung lässt indes keine klaren Aussagen zu, ob der 
Verzicht 
freiwillig geschieht, aufgrund einer Kosten-Nutzen-Abschätzung, oder ob die Person aufgrund 
finanzieller 
Probleme verzichtet.

Medienkontakt:

Bundesamt für Gesundheit
Kommunikation
+41 58 462 95 05
media@bag.admin.ch

Im Internet recherchierbar unter:
- www.swiss-press.com
- www.pressemappe.ch
- www.help.ch


Ueber Bundesamt für Gesundheit BAG:
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) trägt massgeblich dazu bei, der Bevölkerung 
ein Leben bei guter Gesundheit zu ermöglichen. Es misst sein Handeln an den 
Auswirkungen auf die Gesundheit.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beschäftigt sich mit so unterschiedlichen 
Dingen, wie den Prüfungsanforderungen für Studierende der Zahnmedizin, der 
Sicherheit von Röntgengeräten, der Erfassung der Häufigkeit von 
Infektionskrankheiten oder der Förderung von Spritzenaustauschprogrammen bei 
Drogenabhängigen. Bei so vielfältigen Aufgaben stellt sich die Frage, welches 
denn die übergeordnete Philosophie, welches der gemeinsame Nenner hinter all 
diesen Aktivitäten ist.

Das Leitbild des BAG soll darauf eine Antwort geben. Es beschreibt die 
grundsätzlichen Unternehmensprinzipien, die die Handlungsweise der 
Mitarbeitenden des BAG leiten und signalisiert, dass sich selbst ein Amt der 
Bundesverwaltung am modernen und erfolgreichen Unternehmensprinzip 
des «Management durch Zielsetzung» orientieren kann.

Das Leitbild trägt aber auch der wichtigen Wandlung und Entwicklung des 
Gesundeitsbegriffes in den letzten zwei Jahrzehnten Rechnung. Es setzt die von 
der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geförderte Auffassung um, Gesundheit nicht 
mehr einzig als Fehlen von Krankheit zu verstehen, sondern vielmehr als ein 
Wohlbefinden in körperlicher, psychischer und sozialer Hinsicht.

L?Office fédéral de la santé publique (OFSP) contribue de manière déterminante 
à assurer à la population un niveau de santé élevé.

L?Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP) fornisce un importante 
contributo affinché la popolazione possa condurre una vita in buona salute.

The Swiss Federal Office of Public Health makes an essential contribution to 
facilitate to the population a life in good health.

Pressekontakt:
Bundesamt für Gesundheit BAG


- - - - - - - - - - ENDE HELP.CH - PRESSEMITTEILUNG - - - - - - - - - -


Anzahl Zeichen: 8730


Information près Bundesamt für Gesundheit BAG
 
>>> Diesen Artikel auf Swiss-Press.com
>>> Informationen über 'Bevölkerung der Schweiz ist mehrheitlich zufrieden mit der Gesundheitsversorgung' in Google
 
 

Copyright 1996-2026 by HELP Media SA • Toutes les données sans garantie.