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 Santésuisse: Finanzielle Belastung durch die Langzeitpflege steigt kontinuierlich (28.06.2019)
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Santésuisse: Finanzielle Belastung durch die Langzeitpflege steigt kontinuierlich

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Mit der Alterspflege sind hohe Kosten verbunden. Dementsprechend bereitet diese Perspektive vielen Menschen Sorgen. Die Krankenversicherer tragen jährlich 2,8 Milliarden Franken der Pflegekosten. Das ist doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren und viermal so viel wie bei Einführung des Krankenversicherungsgesetzes prognostiziert. Das Pflegepersonal auf der anderen Seite fordert seit einiger Zeit eine Besserstellung der Pflege. An der Generalversammlung von santésuisse wurden Pro und Contra sowie die Zukunftsperspektiven der Pflege diskutiert.

 
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Santésuisse: Finanzielle Belastung durch die Langzeitpflege steigt kontinuierlich

Mit der Alterspflege sind hohe Kosten verbunden. Dementsprechend bereitet diese Perspektive vielen Menschen Sorgen. Die Krankenversicherer tragen jährlich 2,8 Milliarden Franken der Pflegekosten. Das ist doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren und viermal so viel wie bei Einführung des Krankenversicherungsgesetzes prognostiziert. Das Pflegepersonal auf der anderen Seite fordert seit einiger Zeit eine Besserstellung der Pflege. An der Generalversammlung von santésuisse wurden Pro und Contra sowie die Zukunftsperspektiven der Pflege diskutiert.



Heute betragen die Kosten für die KVG-pflichtige Pflege 5,2 Milliarden Franken pro Jahr. Davon 
übernehmen die Prämienzahler über die Hälfte. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die finanzielle 
Last für die Prämienzahler verdoppelt. 

Mit weiteren Kostensteigerungen ist aufgrund der demografischen Entwicklung zu rechnen. Auch ohne 
Änderungen der Rahmenbedingungen nehmen die Kosten der Langzeitpflege bis ins Jahr 2030 um 
weitere drei Milliarden Franken pro Jahr zu.

Pflegende fordern Besserstellung
Das Pflegepersonal wünscht seit einiger Zeit eine Besserstellung. Insbesondere sollen sie künftig auch 
ohne ärztliche Verordnung Leistungen gegenüber der obligatorischen Grundversicherung abrechnen 
dürfen. 

Zudem soll die Ausbildung für Pflegeberufe durch Bund und Kantone unterstützt werden, um 
angehenden Pflegenden den Eintritt oder den Wiedereintritt ins Berufsleben zu vereinfachen. Dadurch 
soll die Attraktivität von Pflegeberufen gesteigert werden.

Hohe Mehrkosten für Steuer- und Prämienzahler sowie für Pflegebedürftige
Auf der anderen Seite wurde eindringlich vor den finanziellen Folgen eines solchen Ausbaus gewarnt. 
Mit der Pflegeinitiative oder einem indirekten Gegenvorschlag geht santésuisse von weiteren 
Zusatzkosten in Milliardenhöhe aus, die auf die Prämienzahler zukommen würden. 

Verglichen mit dem Ausland geniesst die Pflege in der Schweiz aber schon heute einen guten Status: 
Bei der Zahl von Pflegenden pro tausend Einwohner liegt die Schweiz hinter Norwegen auf Platz 2 und 
ihr Einkommen bewegt sich im Mittelfeld der Schweizer Löhne. santésuisse steht neuen 
Zusatzwünschen im Gesundheitswesen kritisch gegenüber, weil diese letztlich zu höheren Kosten für 
alle Beteiligten führen. 

Diese Zusatzbelastung wäre für Gemeinden, Kantone und den Bund erheblich. Darüber hinaus würde 
sich die Prämienlast markant erhöhen. Auch die Beiträge, welche die Pflegebedürftigen selber 
beisteuern müssten, würden weiter steigen. Eine solche Zusatzlast wäre für sehr viele Menschen nicht 
mehr tragbar.

Medienkontakt:

Santésuisse
Direktorin santésuisse
Verena Nold
032 625 42 62
verena.nold@santesuisse.ch

Im Internet recherchierbar unter:
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Ueber santésuisse:
santésuisse ist die führende Branchenorganisation der Schweizer Krankenversicherer 
im Bereich der sozialen Krankenversicherung. 

santésuisse setzt sich im Interesse der Versicherten und sämtlicher Mitglieder, 
unabhängig von ihrer Grösse und Organisation, für ein freiheitliches 
Gesundheitssystem ein, mit dem Ziel, den Versicherten über Leistungswettbewerb die 
Wahlfrei-heit, den Zugang zu qualitativ hochwertigen Dienstleistungen und ein gutes 
Kosten-Nutzenverhältnis zu garantieren. santésuisse ist bereit, dafür Kooperationen 
einzugehen.

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