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 santésuisse: Schlag ins Gesicht der kostenbewussten Prämienzahler (29.06.2017)
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santésuisse: Schlag ins Gesicht der kostenbewussten Prämienzahler

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santésuisse lehnt die Reduktion der maximalen Rabatte auf erhöhten Franchisenstufen entschieden ab. Damit bestraft der Bundesrat ausgerechnet jene Versicherten, die Eigenverantwortung übernehmen. Dies ist ein schlechtes Signal für die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen.

 
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santésuisse: Schlag ins Gesicht der kostenbewussten Prämienzahler

santésuisse lehnt die Reduktion der maximalen Rabatte auf erhöhten Franchisenstufen entschieden ab. Damit bestraft der Bundesrat ausgerechnet jene Versicherten, die Eigenverantwortung übernehmen. Dies ist ein schlechtes Signal für die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen.



Bei einer Franchise von 2?500 Franken soll jetzt der maximale Rabatt nur noch 50 Prozent des 
gegenüber der Standardfranchise zusätzlich übernommenen Risikos betragen, bei der Franchise von 
1?500 Franken noch 60 Prozent. Dies bedeutet eine Reduktion des Rabattes um 440 Franken bei der 
höchsten Franchise. Das Prinzip der Selbstverantwortung wird damit weiter geschwächt statt gestärkt.

Familien werden am stärksten belastet
Die Versicherten mit Wahlfranchisen leisten bereits heute hohe Solidaritätsleistungen zugunsten der 
Versicherten mit der ordentlichen Franchise. Neben den gesunden und jüngeren Menschen wählen aus 
Budgetgründen vor allem Familien höhere Franchisen. Sie wären von den Rabattkürzungen besonders 
betroffen. Alleine bei der höchsten Franchisestufe von 2?500 Franken erhöht sich die Prämie um bis zu 
440 Franken im Jahr. Für eine vierköpfige Familie mit Kindern im jungen Erwachsenenalter kann damit 
die jährliche Prämienbelastung um über Tausend Franken ansteigen. santésuisse-Direktorin Verena 
Nold weist die Pläne des Bundesrates entschieden zurück: «Der Bundesrat will mit fadenscheinigen 
Begründungen die Standardfranchise forcieren. Die happige Prämienerhöhung für höchste Franchisen 
ist ein Schlag ins Gesicht aller Prämienzahlerinnen und -zahler, die bereit sind, zusätzliche finanzielle 
Verantwortung zu übernehmen, damit die Gesundheitskosten nicht noch stärker steigen.»

Kostenanpassung der Standardfranchise
In die richtige Richtung geht hingegen die Umsetzung des Auftrages des Parlaments, insbesondere die 
Standardfranchise der Kostenentwicklung der Krankenversicherung anzupassen. Der Bundesrat will die 
entsprechende Vorlage bis im Oktober in die Vernehmlassung senden.

Medienkontakt:

Christophe Kaempf
Mediensprecher
Telefon: 032 625 41 56
Mobile: 079 874 85 47
christophe.kaempf@santesuisse.ch

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Ueber santésuisse:
santésuisse ist die führende Branchenorganisation der Schweizer Krankenversicherer 
im Bereich der sozialen Krankenversicherung. 

santésuisse setzt sich im Interesse der Versicherten und sämtlicher Mitglieder, 
unabhängig von ihrer Grösse und Organisation, für ein freiheitliches 
Gesundheitssystem ein, mit dem Ziel, den Versicherten über Leistungswettbewerb die 
Wahlfrei-heit, den Zugang zu qualitativ hochwertigen Dienstleistungen und ein gutes 
Kosten-Nutzenverhältnis zu garantieren. santésuisse ist bereit, dafür Kooperationen 
einzugehen.

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